ERP-Lastenheft · Festpreis-Produkt

Aus einer Idee ein anbieterfähiges Lastenheft machen.

Ein belastbares ERP-Lastenheft ist die Grundlage für jede seriöse ERP-Ausschreibung. Die Plattform bündelt Scope, Prozesse, funktionale Anforderungen, Integrationen und Bewertungslogik in ein Standarddokument – nach einer fest definierten Methodik, erbracht durch einen festen Partner der Plattform.

Festpreis ab 25.000 € netto 6–10 Wochen Laufzeit Ausschreibungsfähig, anbieteroffen
Wozu ein Lastenheft

Ohne Lastenheft wird aus einer ERP-Auswahl eine Reihe von Anbietermonologen.

Wer ERP-Systeme ohne dokumentierte Anforderungen vergleicht, beurteilt Hersteller-Demos statt Unternehmensbedarf. Das Lastenheft macht die Entscheidungslogik nachvollziehbar – vor, während und nach der Ausschreibung.

Ausschreibung strukturieren

Standardisiertes Dokument ermöglicht es, Anbieter vergleichbar und auf derselben Grundlage zu adressieren.

Scope verankern

Was gehört zum ERP-Projekt, was nicht: klar abgegrenzte Phasen, Länder, Gesellschaften und Integrationen.

Bewertung ermöglichen

Kriterien, Gewichtungen und Muss-/Kann-Anforderungen definieren die spätere Bewertungsmatrix.

Intern absichern

Geschäftsführung, Fachbereiche und IT arbeiten auf demselben Dokument – statt auf gefühlten Anforderungen.

Lieferumfang

Das Lastenheft-Produkt deckt die relevanten Ebenen für eine seriöse Ausschreibung ab.

Teil 1

Unternehmens- und Projektrahmen

Organisation, Gesellschaften, Länder, relevante Geschäftsmodelle, Zielbild der ERP-Ablösung, Nicht-Ziele und Rahmenbedingungen.

Teil 2

Prozess- und Modulsicht

Kernprozesse (Finance, Controlling, Einkauf, Vertrieb, Lager, Produktion soweit relevant) inkl. Varianten und Verantwortlichkeiten.

Teil 3

Funktionale Anforderungen

Detailanforderungen je Modul mit Priorisierung (Muss/Soll/Kann), typisch 150–400 Einzelpunkte, strukturiert für Anbieter-Antworten.

Teil 4

Technik, Integration, Schnittstellen

Betriebsmodell, Identity, Datenmodell, bestehende Systemlandschaft, zu erhaltende oder zu ersetzende Schnittstellen.

Teil 5

Nicht-funktionale Anforderungen

Performance, Mandantenfähigkeit, Sicherheit, Datenschutz, Compliance, Revisionssicherheit, Verfügbarkeit, Sprachen.

Teil 6

Bewertungs- und Auswahllogik

Kriterien, Gewichtungen, Scoring-Schema und Template für Anbieterantworten – als Vorbereitung der späteren Matrix.

Preis & Rahmen

Ein Festpreis-Produkt mit klar definiertem Umfang.

Das Lastenheft ist bewusst als Produkt kalkuliert, nicht als offenes Beratungsmandat. Das macht Aufwand, Ergebnis und Zeitrahmen für Sie planbar.

Paket 1

Auswahlberatung Kompakt

Strukturierter Sparring-Rahmen zur Absicherung einer bereits reifen Vor-Entscheidung. Für Unternehmen mit klarer Richtung, die eine saubere Zweitmeinung wollen.

ab 1.000 € netto · einmalig
  • Auswertung Ihres Fit-Checks durch die Fachredaktion
  • Ein strukturiertes Strategiegespräch (60 Minuten, remote) mit Teilnehmern Ihrer Wahl
  • Top-3-Systemeinordnung mit Begründung je System
  • Schriftliche Handlungsempfehlung (2 bis 3 Seiten, für internes Weiterleiten geeignet)
  • Eine Feedback-Runde zur Empfehlung (asynchron, schriftlich)
  • Vertraulichkeit per NDA bei Bedarf
Paket Kompakt anfragen
Lieferzeit: 1 bis 2 Wochen Aufwand Ihrerseits: < 2 h
Upgrade-Pfad

ERP-Lastenheft

Vollständig ausgearbeitetes, anbieterfähiges Lastenheft auf Basis unseres strukturierten Template-Prozesses mit 26 Fachinterview-Leitfragen und sechs ERP-Profilen.

ab 25.000 € netto · einmalig
  • Vollständige Anforderungserhebung über alle Fachbereiche
  • Strukturiertes Lastenheft nach eigener Methodik
  • ERP-Profil-Matching auf Basis von sechs definierten Zielprofilen
  • Anbieterfähige Ausschreibungsgrundlage
  • Geeignet für Projekte mit Budget > 500 k€
Lastenheft-Paket anfragen
Lieferzeit: 6 bis 10 Wochen Aufwand Ihrerseits: 20 bis 40 h

Individuelle Kalkulation bei Konzernstruktur, mehr als drei Gesellschaften oder mehreren Ländern mit eigener Buchhaltungsrealität. Alle Preise netto, zzgl. gesetzlicher USt.

Vorgehen

In fünf Phasen zum abgestimmten Dokument.

Das Vorgehen ist bewusst phasiert, damit Auftraggeber, Fachbereiche und IT in definierten Schritten mitwirken.

1

Kickoff & Scoping

Zielbild, Rahmen, Organisation und Abgrenzung des Projekts gemeinsam festlegen.

2

Prozess-Workshops

Kernprozesse entlang der Module strukturiert aufnehmen – inklusive Varianten und Ausnahmen.

3

Anforderungs-Detailierung

Funktionale Anforderungen ableiten, priorisieren und in das Standard-Dokument übertragen.

4

Technik & Nicht-Funktional

Integrationen, Betrieb, Datenschutz, Compliance und Sicherheit ergänzen.

5

Review & Freigabe

Zwei strukturierte Feedback-Runden, gemeinsame Abnahme und Übergabe.

Interaktive Vorschau Live-Demo · 5 Schritte · 2 Minuten

Erleben Sie die ersten fünf Schritte Ihres Lastenhefts.

Wir zeigen bewusst nicht das fertige Dokument — sondern, wie sich die Struktur Schritt für Schritt aufbaut. Die Felder sind mit realistischen Beispielen vorausgefüllt; Sie können sie überschreiben und am Ende Ihr persönliches Mini-Lastenheft als PDF per E-Mail erhalten. Vollständige Kapitel, Export, Nachvollziehbarkeit und Ausschreibungsreife bleiben Teil des Festpreis-Produkts.

Schritt 1 von 5
Phase 1 · Kickoff & Scoping

Projektkontext und Zielbild

Der Einstieg klärt, worum es im ERP-Vorhaben wirklich geht — und worum bewusst nicht. Wer hier sauber abgrenzt, spart sich später Scope-Diskussionen in der Ausschreibung.

Was hier schon sichtbar wird: Schon im ersten Schritt wird aus „Wir brauchen ein neues ERP" ein abgegrenztes Vorhaben mit klarem Ja/Nein-Scope — die Grundlage jeder seriösen Ausschreibung.
Alle Felder sind Beispielwerte — überschreibbar.
Wann ein Lastenheft sinnvoll ist

Vier Situationen, in denen ein Festpreis-Lastenheft die richtige Wahl ist.

Vor der Ausschreibung

Es ist klar, dass ein Systemwechsel kommt – nun braucht es eine saubere Grundlage für die Ansprache von Anbietern.

Vor der Gremien-Entscheidung

Beirat, Aufsichtsrat oder Shareholder verlangen ein dokumentiertes Anforderungsbild, bevor investiert wird.

Bei heterogenem Stakeholder-Bild

Mehrere Fachbereiche haben unterschiedliche Erwartungen – das Lastenheft konsolidiert sie auf einem gemeinsamen Dokument.

Bei Compliance-/Audit-Druck

Finanzierungsrunde, ISO- oder GoBD-Kontext: die Anforderungsdokumentation wird Teil der Projekt-Historie.

Partner-Transparenz

Wer das Lastenheft erbringt und warum das so gelöst ist.

Das Lastenheft-Produkt ist eine vertragliche Leistung, die von einem festen Partner der Plattform erbracht wird. Die Redaktion von erp-check.info bleibt dabei inhaltlich unabhängig.

Leistungserbringer

Tech IQ Business Consulting GmbH

Das Festpreis-Lastenheft wird durch die Tech IQ Business Consulting GmbH erbracht. Die Partnerschaft ist exklusiv und sorgt dafür, dass Methodik, Dokumentenstandard und Qualität über alle Projekte konsistent bleiben.

Warum ein fester Partner statt einer Plattform-eigenen Beratung? Eine „neutrale Plattform mit eigener Beratung“ wäre weder glaubwürdig neutral noch wirtschaftlich trennbar. Daher ist die Rolle klar getrennt: die Plattform ordnet ein, der Partner erbringt die vertragliche Leistung.

Vertragspartner
Tech IQ Business Consulting GmbH
Vertragsgrundlage
Festpreis-Angebot, AGB der Tech IQ
Leistungsort
Hybrid (remote + vor Ort nach Abstimmung)
Datenschutz
Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO
Häufige Fragen

Was Sie zum Lastenheft-Produkt wissen sollten.

Wie unterscheidet sich das Lastenheft von der Auswahlberatung Erweitert?

Die Auswahlberatung Erweitert (ab 5.000 € netto) liefert eine strukturierte Empfehlung inklusive Bewertungsmatrix über Anbieter. Das Lastenheft-Produkt (ab 25.000 € netto) erzeugt zusätzlich das vollständige Anforderungsdokument, das Sie unabhängig von der Auswahlberatung zur Ausschreibung verwenden können.

Kurz: Auswahlberatung beantwortet „Welches System passt?“, Lastenheft beantwortet „Was genau muss das neue System leisten?“.

Warum gibt es einen Festpreis statt eines Tagessatzes?
Festpreis macht das Produkt für Sie planbar: Sie wissen, was das Dokument kostet, in welchem Zeitraum es entsteht und in welcher Qualität. Offene Tagessatz-Modelle führen bei ERP-Vorhaben erfahrungsgemäß zu schwer kalkulierbaren Nebenkosten.
Bekommen wir das Lastenheft als eigenständiges Dokument?
Ja. Das Dokument wird als PDF und bearbeitbare Word-Datei übergeben und gehört danach dem Auftraggeber. Es kann auch unabhängig von einer späteren Auswahlberatung verwendet werden.
Werden wir auf ein bestimmtes ERP-System gelenkt?
Nein. Das Lastenheft ist anbieteroffen. Es enthält Anforderungen, keine Systemempfehlung. Eine System-Empfehlung ist Gegenstand der separaten Auswahlberatung und erfolgt ausschließlich auf Basis der dokumentierten Anforderungen.
Was brauchen wir intern, damit das Projekt funktioniert?
Eine benannte Projektleitung, Ansprechpersonen aus den Kernprozessen (Finance, Controlling, Einkauf/Vertrieb, IT) sowie Zugang zu bestehender Prozess-Dokumentation, Organigramm und Systemlandschaft. Der Partner moderiert – das Wissen liegt bei Ihnen.
Wie passt das Lastenheft zu einer späteren Ausschreibung?
Das Dokument ist bewusst so strukturiert, dass es mit einem Anschreiben als RFI/RFP an Anbieter versendet werden kann. Muss-/Soll-Anforderungen und das Bewertungs-Template sind dafür ausgelegt.
Müssen wir vorher einen Fit-Check machen?
Der Fit-Check ist kostenlos und liefert die Einordnung, ob ein Lastenheft in Ihrer Situation überhaupt das richtige Instrument ist. In vielen Fällen ist die Auswahlberatung Kompakt der sinnvollere Einstieg. Die Empfehlung entsteht aus dem Fit-Check – nicht vorab.
Was, wenn wir nur eine oder zwei Gesellschaften haben?
Dann prüfen wir, ob das Lastenheft-Produkt wirtschaftlich sinnvoll ist oder ob die Auswahlberatung Erweitert für Ihren Fall ausreicht. Ziel ist nicht, jedem Mandanten das größte Paket zu verkaufen, sondern das passende.

Bevor wir ein Lastenheft angehen, steht die strukturierte Einordnung Ihres Vorhabens.

Der Fit-Check klärt kostenlos, ob Lastenheft, Auswahlberatung oder zuerst eine Lösungsübersicht der richtige Einstieg ist.

Antwort in der Regel innerhalb von zwei Werktagen · Keine Weitergabe an Dritte
ERP-Projekt einordnen? Fit-Check starten